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Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD, eng: Cardiovascular Disease) sind weltweit die häufigste Todesursache1. Die Ursache der CVD ist Atherosklerose, die die krankhafte Einlagerung von Cholesterin in den Blutgefäßen bezeichnet. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen korreliert mit klinischen Symptomen erst bei deutlichem Fortschritt des atherosklerotischen Krankheitsverlaufs. Eine frühzeitige Risikobestimmung ist daher Teil der gängigen, klinischen Prävention. Zur Vorbeugung, Diagnose, Bewertung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde eine Reihe von Leitlinien festgelegt. Ziel ist die Reduktion von CVD-Ereignissen, wie akuter Herzinfarkt (Myokardinfarkt, MI) und Schlaganfall. Die Bestimmung des kardiovaskulären Risikos ist daher ein wichtiger Aspekt der klinischen Versorgung für Menschen im Alter von 40-79 Jahren.

Zu den klinischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen gehören Bluthochdruck, Diabetes mellitus, chronische Nierenerkrankungen, Fettleibigkeit, Zigarettenrauchen und die Familiengeschichte. Die wichtigsten Biomarker für die Risikobestimmung sind Lipide wie Gesamtcholesterin, Triglyzeride, LDL- und HDL-Cholesterin. Ältere epidemiologische Studien führten das kardiovaskuläre Risiko auf den Gesamt- und LDL-Cholesterinwert (LDL-C) zurück. Aktuelle Studien zeigen, dass es bei einer erheblichen Anzahl von Patienten Diskordanzen im Standard-Lipidprofil gibt. Die Bestimmung von LDL-P (Anzahl der Lipoproteinpartikel) soll daher eine genauere Risikobewertung ermöglichen. Die bisherige Bestimmung des Gesamtcholesterins mit Unterteilung in HDL und LDL-Cholesterin ist nicht mehr ausreichend. Aktuell wird empfohlen, weitere Parameter hinzuzuziehen, die über das Standard-Lipidpanel hinausgehen.
1. Minino AM, Murphy SL, Xu J, Kochanek KD. Deaths: final data for 2008. [Accessed September 12, 2012]; Natl Vital Stat Rep. 2011 59:1–126. www.cdc.gov/nchs/data/nvsr/nvsr59/nvsr59_10.pdf. [PubMed]
2. Sachdeva, A., et al., Lipid levels in patients hospitalized with coronary artery disease: an analysis of 136,905 hospitalizations in Get With The Guidelines. Am Heart J, 2009. 157(1): 111-117 e2.

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